Siemens EQ.3 300 Test

Der EQ.3 300 ist einer der kleineren Kaffeevollautomaten von Siemens. In der Preisklasse unter 400 Euro findet man nicht viele Modelle vom deutschen Hersteller. Normalerweise muss man für die EQ Modelle deutlich mehr zahlen, was mich zusätzlich dazu animiert hat den EQ 3 zu kaufen und zu testen. Im Siemens EQ 3 Test zeige ich wie immer, wie die Kaffee-Getränke aus dem Vollautomaten schmecken, ob der Automat sich einfach bedienen lässt, wie sauber er arbeitet, wie laut er ist, wie gut er verarbeitet ist und ob die Leistung den Preis rechtfertigt. Siemens EQ 3 Testbericht Hier zeige ich wie immer,…
Der Siemens EQ.3 300 ist einer der günstigeren Kaffeevollautomaten im Test 2017. Ich habe mir den Automaten genau angeschaut und kann ihn aus folgenden Gründen empfehlen: Die Kaffeegetränke schmecken sehr gut, der Automat ist einfach zu bedienen, er arbeitet hygienisch, ist im Vergleich zu anderen Vollautomaten recht leise, sieht gut aus und kostet mit gerade einmal 399 Euro nicht besonders viel für ein Siemens Gerät.

Siemens EQ 3 300

Espresso
Cafe Crema
Latte Macchiato
Cappuccino
Benutzerfreundlichkeit
Reinigung & Sauberkeit
Lautstärke
Optik & Verarbeitung
Preis-Leistung

Der Siemens EQ.3 300 ist einer der günstigeren Kaffeevollautomaten im Test 2017. Ich habe mir den Automaten genau angeschaut und kann ihn aus folgenden Gründen empfehlen: Die Kaffeegetränke schmecken sehr gut, der Automat ist einfach zu bedienen, er arbeitet hygienisch, ist im Vergleich zu anderen Vollautomaten recht leise, sieht gut aus und kostet mit gerade einmal 399 Euro nicht besonders viel für ein Siemens Gerät.

Der EQ.3 300 ist einer der kleineren Kaffeevollautomaten von Siemens. In der Preisklasse unter 400 Euro findet man nicht viele Modelle vom deutschen Hersteller. Normalerweise muss man für die EQ Modelle deutlich mehr zahlen, was mich zusätzlich dazu animiert hat den EQ 3 zu kaufen und zu testen. Im Siemens EQ 3 Test zeige ich wie immer, wie die Kaffee-Getränke aus dem Vollautomaten schmecken, ob der Automat sich einfach bedienen lässt, wie sauber er arbeitet, wie laut er ist, wie gut er verarbeitet ist und ob die Leistung den Preis rechtfertigt.

Siemens EQ 3 Testbericht

Hier zeige ich wie immer, was bei dem Test vom Kaffeevollautomat herausgekommen ist. Sollten noch Fragen zum EQ.3 Vollautomat von Siemens offen bleiben, kannst Du mir diese unten in der Kommentar Box schreiben.

Der Espresso

Der Espresso ist die Schwachstelle der meisten Kaffeevollautomaten. Oft ist er deutlich zu dünn und hat nicht das kräftige Aroma, das sich die meisten Espresso-Trinker in der Tasse wünschen. Beim Siemens EQ.3 im Test habe ich versucht mich an den perfekten Espresso heranzutasten.

Für den Espresso sollte immer die höchste Kaffeestärke und der feinste Mahlgrad gewählt werden. Optimal wäre eine Wassermenge von 20 bis 30ml in 20 bis 30 Sekunden Durchlaufzeit.

Der EQ.3 hat bei der Espresso-Zubereitung aber eine Mindest-Wassermenge von 25ml (28ml im Test). Das heißt, eigentlich müsste er 28 Sekunden durchlaufen. Nach 19 Sekunden ist die Tasse aber schon voll und der Siemens Vollautomat mit dem Bezug fertig.

Dadurch schmeckt der Espresso nicht so schön kräftig und vollmundig wie aus einer Siebträgermaschine. Generell bin ich aber von dem Ergebnis überrascht, denn der Espresso schmeckte bei jedem Bezug besser als bei den meisten anderen Vollautomaten im Test. Wer also ab und zu gerne einen Espresso trinkt muss sich keine extra Espressomaschine anschaffen. Der Siemens EQ.3 s300 Kaffeevollautomat kann einen guten Espresso zubereiten und bekommt daher 4 von 5 möglichen Bohnen.

Der Cafe Crema aus dem EQ.3

Natürlich habe ich beim Siemens EQ. 3 Test die Qualität des Cafe Crema (Tasse Kaffee) getestet. Was wir beim EQ.3 verstellen können ist der Mahlgrad, die Kaffeestärke und die Wassermenge. Eigentlich alles was wir brauchen, um einen guten Café Crema hinzubekommen.

Ich habe mehrere Tassen Kaffee aus dem EQ.3 gelassen und dabei immer darauf geachtet, dass wir nicht über eine Durchlaufzeit von 30 Sekunden kommen. Danach werden zu viele Bitterstoffe extrahiert, die wir nicht in der Tasse haben wollen. Egal ob stark oder schwach: Der Cafe Crema hat im Test fast immer gut geschmeckt.

Es hängt natürlich stark von den eigenen Vorlieben ab, ob man nun eine stärkere oder schwächere Tasse Kaffee trinken möchte. Die Crema hat sich ziemlich lange auf der Tasse gehalten und auch die Temperatur war ideal, um den Kaffee sofort zu genießen. In dieser Testkategorie kann der EQ.3 s300 absolut überzeugen. Ich vergebe 5 von 5 möglichen Bohnen.

Der Latte Macchiato aus dem Siemens Vollautomat

Der Siemens EQ.3 s300 ist eine Kaffeevollautomat mit Milchaufschäumer. Das integrierte Milchsystem ist eines der fortschrittlichsten, die ich bisher bei allen getesteten Kaffeevollautomaten gesehen habe.

Es ist immer schwierig mit einer automatischen Kaffeemaschine an den perfekten, sahnigen Milchschaum heranzukommen. Aber das Milchsystem vom EQ.3 300 ist einfach zu bedienen, super einfach zu reinigen und bereitet einen perfekten Milchschaum zu, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Das System funktioniert so: Man schieb das Milchaufschäumer-Rohr in eine Tasse mit Milch. Dann drück man auf die Latte Macchiato Funktion und der Rest läuft ganz automatisch ab. Natürlich kann man auch bei dieser Funktion vom Siemens EQ.3 die Kaffeestärke einstellen. Nachdem der Latte Macchiato fertig ist, kann man das Rohr abnehmen und unter fließendem Wasser abspülen. Fertig!

Das einzige was beim Test des Siemens EQ.3 beachtet werden muss ist die Milchmenge und die Milchtemperatur. Für den perfekten Latte Macchiato habe ich 120ml Milch hergenommen, die auf 10 Grad runtergekühlt war (Kühlschranktemperatur). Der Schaum ist etwas fester als der, den ich mit der Siebträgermaschine zubereite. Unter dem Strich aber ein wirklich gelungener Latte Macchiato. In dieser Testkategorie bekommt der EQ.3 von mir 4,5 von 5 möglichen Bohnen.

Der Cappuccino im Test

Beim Cappuccino soll man laut Bedienungsanleitung 100ml Milch in die Tasse füllen und dann die „Cappuccino Funktion“ betätigen. Dann kann man aber keine normale 180ml Cappuccinotasse hernehmen, denn sonst läuft die Tasse über. Nimmt man weniger Milch wird diese zu heiß. Also muss eine größere Tasse her, die mindestens ein Volumen von 250ml hat.

Eigentlich müsste bei dem perfekten Cappuccino auch erst der Espresso in die Tasse laufen und dann der Milchschaum. Bei dem Milchsystem vom Siemens EQ.3 s300 im Test ist das aber natürlich nicht möglich, da die Milch direkt in der Tasse aufgeschäumt wird. Man kann das ganze perfekt hinbekommen, wenn man die Milch in einem kleinen Kännchen aufschäumt und dann unter die Crema gießt. Aber das würde bedeutet, dass der Aufwand deutlich größer ist, was nicht dem Sinn und Zweck von einem Vollautomaten entspricht.

Der Cappuccino schmeckt aber wirklich gut und das ist die Hauptsache. Der Espresso ist kräftig genug und die Milch nicht verbrannt, aber auch nicht zu kalt. Deswegen kann ich hier nur einen Punkt abziehen und gebe dem Siemens EQ.3 in dieser Testkategorie 4 von 5 Bohnen.

Die Benutzerfreundlichkeit

Bei der Benutzerfreundlichkeit achte ich darauf, wie einfach sich der Siemens EQ.3 s300 bedienen lässt. Die EQ.3 Serie von Siemens ist die Einsteiger-Serie vom deutschen Hersteller. Das gilt auch für die Bedienung, bei der man hier nicht viel herumstellen kann. Das bedeutet aber auch gleichzeitig, dass wenig eingestellt werden MUSS.

Man hat ein paar Knöpfe zur Verfügung, mit denen die Getränke gewählt werden können und das relativ simple Menu bedient werden kann. Für den perfekten Kaffee braucht man beim Siemens EQ.3 keinen Barista-Modus, der bei den EQ.9 Modellen Standard ist.

Nachdem der Vollautomat ausgepackt ist dauert es nicht einmal 3 Minuten bis der erste Kaffee in die Tasse läuft. Der Mahlgrad lässt sich einfach mit dem typischen 3-Punkte Rädchen über dem Bohnenfach einstellen. Für die Kaffeestärke gibt es einen Knopf auf dem Touch-Screen.

Die Wassermenge kann programmiert werden, in dem man die entsprechende Getränke-Taste gedrückt hält. Viel mehr braucht man nicht um einen perfekten Kaffee zuzubereiten. Was aber beim Test vom Siemens EQ.3 s300 besonders positiv aufgefallen ist, ist das Milchsystem.

Das Aufschäumen der Milch funktioniert so einfach, dass wirklich Jeder einen relativ guten Milchschaum zubereiten kann. Vollautomaten sind dafür gemacht, dass man eben keine Barista Kenntnisse braucht um einen Kaffee zubereiten zu können. Genau das ist mit diesem Milchsystem möglich. Ich bin mit der Benutzerfreundlichkeit vom Siemens EQ.3 s300 mehr als zufrieden und gebe 5 von 5 möglichen Bohnen.

Reinigung und Sauberkeit

Leider muss man bei jedem Vollautomaten die Teile ab und zu reinigen. Ideal ist es natürlich, wenn der Automat sauber arbeitet und man nicht so viel zu tun hat. Der Siemens EQ.3 s300 im Test arbeitet sauber und spült beim Ein- und Aussachalten.

Man kann die Brühgruppe entnehmen und unter fließendem Wasser reinigen. Auch die Auffang- und Abtropfschalen lassen sich einfach von der Vorderseite entnehmen und säubern. Genial ist mal wieder das Milchsystem, bei dem man nur das kleine Rohr entnehmen und unter Wasser abspülen muss.

Einfacher geht es nicht, wenn man automatisch Milch aufschäumt. Das automatische Calc`nClean Reinigungsprogramm sorgt dafür, dass der Siemens EQ.3 s300 auch langfristig sauber bleibt. Im Packet wird eine erste Entkalkungstablette mitgeliefert.

Der einzige Nachteil vom Siemens Vollautomaten im Test ist, dass er keine Spültaste hat. Ich hätte gerne die Brühgruppe nach einem Espresso-Bezug durchgespült, damit auch wirklich keine Kaffeereste zurückbleiben. Leider ist die Spülung automatisch und wird nur beim Ein- und Aussachalten der Maschine gestartet. Deswegen gebe ich hier nicht die volle Punktzahl sondern 4,5 von 5 möglichen Bohnen.

Im Test: Die Lautstärke

Mit bis zu 71 dB beim Mahlvorgang ist dieser Kaffeevollautomat zwar leiser als die meisten Geräte im Test, aber definitiv nicht der Leiseste. Die EQ.6 und EQ.9 Modelle von Siemens sind da deutlich leiser. Deswegen kann ich in dieser Kategorie nur 3,5 von 5 möglichen Bohnen geben.

Optik und Verarbeitung

Schon beim Auspacken vom EQ.3 s300 merkt man, dass es sich bei diesem Kaffeevollautomat um ein Siemens Produkt handelt. Der robuste, matte Kunststoff, das elegante Display und die ein oder anderen Edelstahlteile sind typisch für den deutschen Hersteller.

Er ist klein, handlich und alle Teile sind optimal verbaut. Es kann schon mal passieren, dass man bei manchen Geräten nicht so einfach an Behälter oder Klappen kommt. Beim EQ.3 ist das aber alles kein Problem. Die Abtropfschale und der Auffangbehälter müssen am häufigsten entnommen werden. Deswegen wurden sie praktisch hinter einer Gehäuseklappe an der Vorderseite integriert.

Der Wassertank ist entnehmbar und auch der Bohnenbehälter wurde, anders als bei den EQ.6 Modellen, leicht erreichbar an der Seite platziert. Hier gibt es definitiv nichts zu bemängeln und deswegen bekommt der Siemens EQ.3 s300 im Test auch 5 von 5 möglichen Bohnen.

Preis-Leistung

Beim Siemens EQ.3 s300 Test habe ich mir die Maschine und alle Funktionen ganz genau angeschaut. In dieser Testkategorie geht es darum herauszufinden, ob der Preis des Vollautomaten gerechtfertigt ist oder ob man hier zu viel bezahlt.

Den Siemens Kaffeevollautomat habe ich für 399 Euro gekauft. Für diesen Preis bekommt man nur selten ein Gerät mit dem man alle Kaffee-Getränke durchschnittlich- oder überdurchschnittlich gut zubereiten kann. Für mich gab es aber beim EQ.3 s300 Test, abgesehen von der Lautstärke, keinen wirklichen Kritikpunkt. Deswegen kann ich den Siemens Vollautomat uneingeschränkt für diesen Preis empfehlen. In der Testkategorie Preis-Leistung bekommt der Siemens EQ.3 5 von 5 möglichen Bohnen.

Siemens EQ 3 Testfazit

Fassen wir noch einmal alle Ergebnisse aus dem Siemens EQ.3 Test zusammen. Der Siemens Vollautomat macht einen überdurchschnittlich guten Espresso. Der Cafe Crema ist, wenn man die richtigen Einstellungen vornimmt, perfekt. Dank des modernen Milchsystems ist die Zubereitung von einem Latte Macchiato oder Cappuccino gar kein Problem. Alle Kaffeegetränke schmecken gut, wenn man eine gute Kaffeebohne verwendet. Der Vollautomat arbeitet sehr sauber und lässt sich einfach reinigen. Der einzige Nachteil ist, dass er nicht besonders leise Kaffee mahlt. Er sieht aber gut aus und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist wirklich gut. Ich bin mit dem Siemens EQ.3 300 Test wirklich zufrieden und kann dieses Modell uneingeschränkt empfehlen.

Ich hoffe ich konnte Dir mit diesem Testbericht weiterhelfen auf der Suche nach dem perfekten Kaffeevollautomaten. Solltest Du noch nicht fündig geworden sein, empfehle ich Dir meinen aktuellen Kaffeevollautomat Test.

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